M.A. Studienverlauf (Empfehlung)

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Im 1-Fach-M.A. Germanistik (FSB 2021) belegen Sie die folgenden Module:

ModulTeilfachModulprüfungCP
Aufbaumodul 1SpezialisierungHausarbeit12
Aufbaumodul 2SpezialisierungHausarbeit12
Aufbaumodul 3Spezialisierungmündliche Prüfung10
Aufbaumodul 4Spezialisierungmündliche Prüfung10
Freier Bereich[Germanistik]18
MasterarbeitSpezialisierung[Masterarbeit]20
Profil Forschung38
VorbereitungsmodulSpezialisierung[schriftlicher Forschungsplan]6
ProfilmodulSpezialisierungKolloquium auf Basis des Forschungsberichts32
Profil Berufsfeld38
VorbereitungsmodulSpezialisierung[schriftlicher Praxisplan]6
ProfilmodulSpezialisierungKolloquium auf Basis des Reflexions-/Projektberichts32
Individiduelles Profil für Incomings38
Vorbereitungsmodul[Spezialisierung][schriftlicher Studienplan]18
ProfilmodulSpezialisierungKolloquium auf Basis des Portfolios20

Zur Wahl der Aufbaumodule aus dem Teilfach der Spezialisierung vgl. auch hier.

Zur Dopplung von Aufbaumodulen vgl. hier.

Ja, das ist grundsätzlich möglich, wird aber zu deutlichen Verzögerungen in Ihrem Studium führen:

  • Die FSB 2021 für den 1-Fach-M.A. Germanistik sehen ein obligatorisches Profilsemester im 3. Fachsemester des 1-Fach-M.A.-Studiums vor.
  • Eine Anerkennung des Praxissemesters aus dem M.Ed. als Profilsemester ist *ausgeschlossen**, da Praxissemester und Profilsemester im Hinblick auf Art, Umfang, Kompetenzen und Inhalte nicht äquivalent sind.
  • Sofern Sie also ab Wintersemester 2021/22 parallel im 1-Fach-M.A. Germanistik und im M.Ed. Deutsch studieren wollen, müssen Sie sowohl das Praxissemester im M.Ed. als auch das Profilsemester im 1-Fach-M.A. belegen, und zwar in unterschiedlichen Semestern.

Ja. Die Anrechnung bereits erbrachter Veranstaltungen und Module ist dabei grundsätzlich unproblematisch, erfordert aber stets eine Einzelfallprüfung.

Bitte beachten Sie zudem unbedingt folgende Informationen:

  1. Der reguläre Turnus zur Vorbereitung der Profilsemester kann aus organisatorischen Gründen erst im Sommersemester 2022 beginnen.
  2. Das erste mögliche Profilsemester ist damit das Wintersemester 2022/23.

Durch einen Wechsel zu den neuen FSB verzögert sich daher Ihr Studium eventuell entsprechend.

M.A. Allgemeines

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Antwort 1

Vorausgesetzt werden selbstverständlich adäquate Deutschkenntnisse (Niveau jeweils gemäß Prüfungsordnung), die Studienbewerber:innen, „die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben“ (GPO M.A., § 4, Abs.3; GPO M.Ed. analog), per Sprachzeugnis bereits bei der Bewerbung nachweisen müssen. Bitte beachten Sie, dass dabei die Staatsangehörigkeit ausdrücklich keine Rolle spielt; maßgeblich ist der Erwerb der Studienqualifikation an einer deutschsprachigen Einrichtung.

In den germanistischen Master-Studiengängen (M.A. und M.Ed.) sind die o. g. Sprachkenntnisse Zulassungsvoraussetzung, d. h. Sie müssen sie analog nachweisen, wenn Sie sich für den M.A. Germanistik oder den M.Ed. Deutsch immatrikulieren wollen. Das tun Sie in der Regel über Ihr B.A.-Zeugnis; falls Sie von einer anderen Universität kommen und die erforderlichen Sprachkenntnisse nicht mitbringen, würde Ihnen ggf. eine entsprechende Auflage erteilt werden, vgl. auch hier.


Promotion

Falls Sie eine Promotion in der Germanistik ins Auge fassen, sollten Sie die besonderen Sprachanforderungen in den germanistischen Teilfächern (ggf. Latinum) rechtzeitig prüfen (vgl. jeweils aktuelle Promotionsordnung der Fakultät für Philologie).

Bitte beachten Sie, dass sich diese Beratung ausschließlich auf fachliche Aspekte rund um das M.A.-Studienfach Germanistik bezieht. Informationen zur Ein- bzw. Umschreibung erhalten Sie ausschließlich beim Studierendensekretariat der Ruhr-Universität Bochum.

Um die Bescheinigung für ein obligatorisches Beratungsgespräch für den M.A. Germanistik zu erhalten, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  1. Arbeiten Sie die relevanten Dokumente zum angestrebten M.A.-Studiengang sorgfältig durch (1-Fach-M.A. oder 2-Fächer-M.A.); Sie finden diese Dokumente hier.
  2. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch die Informationen hier im Beratungsportal.
  3. Bitte senden Sie im Anschluss eine E-Mail mit folgenden Informationen an den Kustos, Herrn Dr. Händel:
    • Ihre Fragen zum Studienverlauf und Studienorganisation;
    • eine kurze Skizze, wie Sie Ihr Germanistik-M.A.-Studium planen (ganz grob auf Modulebene) und mit welcher Perspektive Sie im M.A. studieren wollen;
    • falls Sie das B.A.-Studienfach Germanistik an der Ruhr-Universität abgeschlossen haben: B.A.-Zeugnis und B.A.-Transcript als PDF, sodass die formale Äquivalenzprüfung gleichzeitig erfolgen kann (Bestätigung erfolgt dann über das Formular für das obligatorische Beratungsgespräch).1)
  4. Im Anschluss stellt Ihnen Herr Dr. Händel dann die Bescheinigung aus, die Sie über das Studienbüro Germanistik erhalten.

Grundsätzlich gilt: Sie können nur Studien- und Prüfungsleistungen für einen Studiengang erbringen, für den Sie eingeschrieben sind. Ein reguläres ‚Übergangssemester‘ gibt es daher nicht, auch keinen Rechtsanspruch auf die unten skizzierte Kulanzregelung.

Allerdings gibt es am Germanistischen Institut eine Kulanzregelung, nach der Sie für den M.A. Germanistik und den M.Ed. Deutsch (genau) ein Semester für den Übergang in Anspruch nehmen können. Das bedeutet konkret, dass Sie im letzten Semester Ihres B.A.-Studiums bereits Veranstaltungen für den M.A. (1-Fach- und 2-Fächer-Studiengang) bzw. M.Ed. (Studienfach Deutsch) belegen können, die Ihnen auch im Master-Studiengang angerechnet werden, sofern Sie diesen direkt im Anschluss (= im Folgesemester) beginnen (Zeitpunkt der Umschreibung).

Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen für den M.A. Germanistik und den M.Ed. Deutsch dürfen Sie in diesem Semester nicht abgelegen. Das betrifft z.B. die Modulprüfungen Hausarbeit und Mündliche Prüfung im M.A. Germanistik und die Modulprüfungen Klausur und Studienprojekt im M.Ed. Deutsch.

Formale Voraussetzung für die Nutzung der o.g. Kulanzregelung ist, dass Sie in der Germanistik bereits alle B.A.-Studien- und Prüfungsleistungen erbracht haben müssen; lediglich im zweiten Studienfach bzw. im Optionalbereich dürfen noch B.A.-Studien- bzw. Prüfungsleistungen fehlen.1) Für die Erfüllung dieser formalen Voraussetzung müssen Sie selbst Sorge tragen.

Bitte beachten Sie folgende Bedingungen und Hinweise:

  • Eine formale Anmeldung o.ä. zur Nutzung der Kulanzregelung ist nicht erforderlich; die Erfüllung der o.g. formalen Voraussetzungen müssen Sie sich nicht bestätigen lassen.
  • Vor dem Semester der Kulanzregelung belegte Master-Veranstaltungen werden nicht angerechnet; diese müssen Sie ggf. erneut belegen.
  • Modulprüfungen oder Prüfungsleistungen für den M.A. Germanistik und den M.Ed. Deutsch können im Zeitraum der Kulanzregelung nicht abgelegt werden.
  • Für den M.Ed. können Sie in der Regel bereits einige der folgenden Veranstaltungen belegen:
    • Vorlesungen A.1, B.1, PS1
    • Übung A.4
    • Hauptseminare A.3, B.3
  • Das obligatorische Beratungsgespräch für den entsprechenden Master-Studiengang führen Sie bitte im Semester unmittelbar vor der Umschreibung.

Ja.

Bitte beachten Sie aber für den M.A., dass eCampus aus technischen Gründen keine Möglichkeit anbietet, das gleiche Modul zweimal regulär zu erfassen. Wenn Sie also zum Beispiel zweimal das Aufbaumodul Historische Linguistik II belegt haben1), müssen Sie das zweite Aufbaumodul manuell zusammenstellen.

M.A. Studienorganisation: Strucktur

Master of Arts (M.A.), 1-Fach-Modell (GPO 2016, FSB 2021)

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Aufbaumodul

  1. Kernveranstaltung (= Veranstaltung, in der Sie die Modulprüfung ablegen) ist bei AM stets ein Hauptseminar M.A.
  2. Sie müssen außerdem ein weiteres, zum Modul passendes Hauptseminar M.A. belegen (sog. Peripherieveranstaltung).1)
  3. Das Hauptseminar M.A., das die Kernveranstaltung des AM ist, schließen Sie mit einer Modulprüfung ab. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die:der Lehrende der Kernveranstaltung für den M.A. prüfungsberechtigt ist – nur dann können Sie in diesem Hauptseminar M.A. eine Modulprüfung für das AM ablegen!
  4. Das zweite Hauptseminar M.A., das die Peripherieveranstaltung des AM ist, schließen Sie durch Ihre aktiven Mitarbeit ab („Teilnahmenachweis“) und erwerben so die erforderlichen 4 CP.2) Wie genau sich der Workload zusammensetzt, wird von der:dem Lehrenden für die Lehrveranstaltung individuell festgelegt – ggf. Protokoll, Referat, Essay usw.

Wie bei allen Modulen gilt: Veranstaltungen, die Sie für ein Modul belegen und anschließend zu einem Modul zusammenfassen wollen, müssen selbstverständlich zum gleichen Modul gehören.

Aufbaumodule bestehen aus einer Kernveranstaltung und einer Peripherie.

  • Alle Veranstaltungen, die Sie zu einem Aufbaumodul zusammenstellen wollen, müssen auch zu diesem Modul gehören. Sie können also zum Beispiel nur solche Veranstaltungen zum Aufbaumodul M.A.: AM Literaturtheorie, Medientheorie und ‑praxis zusammenfügen, die ausweislich der Modulzuordnung in eCampus auch zu diesem Modul gehören.
  • Die Peripherie besteht in der Regel aus einem Hauptseminar, das in eCampus dem jeweiligen Modul zugeordnet ist. In einigen Fällen sind auch andere Zusammensetzungen der Peripherie möglich. Details für die konkreten Module regelt das Modulhandbuch.
  • Kernveranstaltung ist ein Hauptseminar M.A. bei einer:einem Lehrenden, die:der für den M.A. prüfungsberechtigt ist. Die Modulprüfung wird in der Kernveranstaltung abgelegt.

Ja.

  • In den Teilfächern Germanistische Linguistik und Germanistische Mediävistik dürfen Aufbaumodule grundsätzlich mehrfach belegt werden, wenn sie jeweils aus unterschiedlichen Veranstaltungen zusammengestellt werden.
  • Im Teilfach Neuere deutsche Literaturwissenschaft darf genau ein Aufbaumodul doppelt belegt werden, wenn es jeweils aus unterschiedlichen Veranstaltungen zusammengestellt wird.

Grundsätzlich ja. Aus inhaltlichen Gründen kann es geboten sein, eines der Aufbaumodule in einem zweiten Teilfach zu absolvieren, zum Beispiel wenn Sie sich auf die Germanistische Mediävistik spezialisieren und ergänzend ein sprachgeschichtliches Modul auf dem Teilfach Germanistische Linguistik belegen wollen. Das wird durch die FSB 2021 für genau ein Aufbaumodul gestattet.

Sie selbst!

Regulär erfasste Aufbaumodule müssen Sie in eCampus nicht nur selbst zusammenstellen, sondern auch selbst zuordnen und in der Zuordnung bestätigen, vgl. hier (insbesondere Punkt 11).

Andernfalls

  1. werden die CP der Module nicht zu den CP des Studienfachs gerechnet;
  2. können Prüfungsämter die Module ggf. nicht ‚sehen‘;
  3. können Sie keine vollständige Übersicht Ihrer Studienleistungen erstellen.

Profil / Profilsemester

Für die Profile Forschung und Berufsfeld wird das 3. Fachsemester als sog. Profilsemester ausgewiesen. In diesem Profilsemester belegen Sie das begleitende Forschungsseminar (Profil Forschung) bzw. das zentrale Begleitseminar (Profil Berufsfeld), sind ansonsten aber frei, auf Basis Ihres Forschungsplanes (Profil Forschung) bzw. Ihres Praxisplanes (Profil Berufsfeld) eigenständig zu forschen und zu agieren.

Internationale Studierende mit dem individuellen Profil für Incomings nutzen das 3. Semester ebenfalls als Profilsemester, indem sie in diesem Semester die Veranstaltungen des Profilmoduls gemäß individuellem Studienplan belegen.

Ja.

Im Vorbereitungsseminar für die Profile Forschung und Berufsfeld bzw. im 2. Teil der obligatorischen Informationsveranstaltung für das individuelle Profil für Incomings legen Sie per Forschungs- respektive Praxis- respektive Studienplan fest, wie das Profilsemester strukturiert ist und welche (Studien-)Leistungen Sie erbringen werden.

Dementsprechend muss das Profilsemester in allen drei Profilen unmittelbar auf das Semester folgen, in dem Sie das Vorbereitungsseminar bzw. den 2. Teil der obligatorischen Informationsveranstaltung absolviert haben. Ausnahmen sind nicht möglich.

Sie können sich zwischen den Profilen Forschung und Berufsfeld entscheiden.

Internationale Studierende sollen grundsätzlich das Profil Incomings wählen, das darüber hinaus ausschließlich internationalen Studierenden vorbehalten ist.

Bitte beachten Sie: Im Folgenden werden nur Bestandteile und Veranstaltungen des Profils benannt. Weitere Veranstaltungen, die Sie im Rahmen der Aufbaumodule und des Freien Bereichs belegen müssen, entnehmen Sie bitte den Empfehlungen zum Studienverlauf.

Das Profil Berufsfeld untergliedert sich in zwei Module, die inhaltlich an das Teilfach der Spezialisierung gekoppelt sind:

I. Modul zur Profilvorbereitung im Profil Berufsfeld

  • Im 1. Fachsemester belegen Sie im Modul zur Profilvorbereitung die obligatorische Informationsveranstaltung für die Profile Forschung und Berufsfeld.
  • Im 2. Fachsemester belegen Sie das zentrale Vorbereitungsseminar. Dabei handelt es sich um eine zentral angebotene Veranstaltungen für alle Studierenden, die im Folgesemester das Profilmodul im Profil Berufsfeld belegen werden.
    • In dieses zentrale Vorbereitungsseminar werden Lehrende aus den Teilfächern zugeladen, um exemplarisch über studienfachaffine Berufsfeldmöglichkeiten und berufsfeldbezogene Praxisprojekte zu diskutieren.
    • Parallel und unterstützt durch das zentrale Vorbereitungsseminar nehmen Sie Kontakt zu Lehrenden auf, von denen Sie sich im Rahmen Ihrer Praxiserfahrungen bzw. Ihres Praxisprojektes betreuen lassen wollen (im Folgenden: Betreuer:in). Dies können Lehrende sein, die in Vorbereitungsseminar zugeladen werden, selbstverständlich aber auch andere Lehrpersonen. Zu beachten ist, dass die:der Betreuer:in formal für den M.A. Germanistik prüfungsberechtigt sein muss.
    • Im Vorbereitungsseminar verfassen Sie einen Praxisplan, den Sie mit Ihrer:Ihrem Betreuer:in durchsprechen. Der Praxisplan bildet die Basis des Profilsemesters. Darin legen Sie fest, wie die 16 CP (= 480 Stunden Workload) erbringen werden, die für studienfachbezogene Praxiserfahrungen in affinen Berufsfeldern bzw. ein berufsfeldbezogenes Praxisprojekt vorgesehen sind.
    • Mit der Genehmigung Ihres Praxisplanes durch die:den Betreuer:in erklärt diese Person sich bereit, Ihren Reflexions-/Projektbericht im folgenden Profilmodul zu betreuen und das Kolloquium abzunehmen. Mit dieser Genehmigung schließen Sie das Modul zur Profilvorbereitung ab.

II. Profilmodul Berufsfeld

  • Im 3. Fachsemester belegen Sie das zentrale Begleitseminar für das Profil Berufsfeld.
  • Die weiteren Inhalte Ihres Profilsemesters ergeben sich aus den Festlegungen des Praxisplans.
  • Parallel verfassen Sie im Profilsemester in Rückkopplung mit der:dem Betreuer:in Ihren Reflexions-/Projektbericht, der nach Art und Umfang dem Workload entspricht (6 CP = 180 Stunden Workload).
  • In der Regel in der vorlesungsfreien Zeit zwischen 3. und 4. Fachsemester, spätestens aber im 4. Fachsemester nimmt die:der Betreuer:in das Kolloquium ab, mit dem Sie das Profilmodul abschließen. Das Kolloquium basiert auf Ihrem Reflexions-/Projektbericht, wird benotet und mit 2 CP kreditiert.

Bitte beachten Sie: Im Folgenden werden nur Bestandteile und Veranstaltungen des Profils benannt. Weitere Veranstaltungen, die Sie im Rahmen der Aufbaumodule und des Freien Bereichs belegen müssen, entnehmen Sie bitte den Empfehlungen zum Studienverlauf.

Das Profil Forschung untergliedert sich in zwei Module, die inhaltlich an das Teilfach der Spezialisierung gekoppelt sind:

I. Modul zur Profilvorbereitung im Profil Forschung

  • Im 1. Fachsemester belegen Sie im Modul zur Profilvorbereitung die obligatorische Informationsveranstaltung für die Profile Forschung und Berufsfeld.
  • Im 2. Fachsemester belegen Sie ein Vorbereitungsseminar. Dabei handelt es sich um Veranstaltungen, die zugleich auch Hauptseminare sind, in denen Sie aber eine inhaltliche Planung Ihres Profilmoduls Forschung vornehmen können.
    • In der Regel ist die:der Lehrende, die:der das Vorbereitungsseminar anbietet, auch die Person, die Sie im Forschungsseminar im Folgesemester betreut (im Folgenden: Betreuer:in). Hier sind allerdings zum Beispiel durch Team Teaching auch andere Personenkonstellationen denkbar. Zu beachten ist, dass die:der Betreuer:in formal für den M.A. Germanistik prüfungsberechtigt sein muss.
    • Im Vorbereitungsseminar verfassen Sie in Absprache mit der:dem Betreuer:in einen schriftlichen Forschungsplan, der die Basis des Profilsemesters bildet. Darin legen Sie fest, wie die 14 CP (= 420 Stunden Workload) erbringen werden, die für selbständige Studien vorgesehen sind.
    • Mit der Genehmigung Ihres Forschungsplans durch die:den Betreuer:in erklärt diese Person sich bereit, Ihren Forschungsbericht im folgenden Profilmodul zu betreuen und das Kolloquium abzunehmen. Mit dieser Genehmigung schließen Sie das Modul zur Profilvorbereitung ab.

II. Profilmodul Forschung

  • Im 3. Fachsemester belegen Sie ein Forschungsseminar (in der Regel bei Ihrem:Ihrer Betreuer:in).
  • Die weiteren Inhalte Ihres Profilsemesters ergeben sich aus den Festlegungen des Forschungsplans.
  • Parallel verfassen Sie im Profilsemester in Rückkopplung mit der:dem Betreuer:in Ihren Forschungsbericht, der nach Art und Umfang dem Workload entspricht (6 CP = 180 Stunden Workload).
  • In der Regel in der vorlesungsfreien Zeit zwischen 3. und 4. Fachsemester, spätestens aber im 4. Fachsemester nimmt die:der Betreuer:in das Kolloquium ab, mit dem Sie das Profilmodul abschließen. Das Kolloquium basiert auf Ihrem Forschungsbericht, wird benotet und mit 2 CP kreditiert.

Je nach Zuschnitt des FM variiert die Art der forschungsadäquaten Leistungsüberprüfung – in manchen FM erheben Sie empirische Daten und werten diese aus, in manchen arbeiten Sie an einer Textedition, in anderen wiederum gehen Sie Übersetzungen aus älteren Sprachstufen an.1) Bitte klären Sie das mit der Person, die das jeweilige Forschungsmodul bzw. Forschungsseminar anbietet.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei einer Forschungsleistung im Forschungsmodul in keinem Fall und bei keiner Leistungsform um eine Modulprüfung handeln kann, vgl. hier. Daher können Leistungen im Forschungsmodul – auch benotete! – in keinem Fall prüfungsrelevant sein.

Zu den formalen Voraussetzungen für die Belegung eines Forschungsmoduls vgl. hier

Nein.

Abgesehen von der notwendigen Immatrikulation im entsprechenden Studiengang gelten folgende Regelungen der Fachspezifischen Bestimmungen (FSB; § 11 der FSB für den 1-Fach-M.A. nach GPO 2016, FSB 2016/18, § 10 der FSB für den 2-Fach-M.A.):

Teilnahmevoraussetzung für das FM im Teilfach der Spezialisierung ist, dass mindestens ein AM [im 1-Fach-M.A-Studiengang: zwei AM!] aus dem Teilfach der Spezialisierung erfolgreich abgeschlossen worden ist.
Bei einer Spezialisierung auf das Teilfach Neuere deutsche Literaturwissenschaft gilt außerdem, dass Studierende das Hauptseminar „Aufbaukurs Literaturtheorie“ erfolgreich abgeschlossen haben müssen (entweder als Teil eines AM oder als Teil des Moduls F [= Freie Veranstaltungen]), um zum FM zugelassen zu werden.

Bitte beachten Sie:

  • Sie sind verpflichtet, sich vor Studienbeginn vom Kustos des Germanistischen Instituts beraten zu lassen. Diese Beratungen finden in der Regel digital per Zoom statt.
  • Im Folgenden werden nur Bestandteile und Veranstaltungen des Profils benannt. Weitere Veranstaltungen, die Sie im Rahmen der Aufbaumodule und des Freien Bereichs belegen müssen, entnehmen Sie bitte den Empfehlungen zum Studienverlauf.

Das individuelle Profil für Incomings untergliedert sich in zwei Module, die inhaltlich grundsätzlich an das Teilfach der Spezialisierung gekoppelt sind:

I. Modul zur Profilvorbereitung im individuellen Profil für Incomings

Profilvorbereitung: 1. Fachsemester

  • Im 1. Fachsemester belegen Sie im Modul zur Profilvorbereitung die obligatorische Informationsveranstaltung für das individuelle Profil für Incomings. Diese ist zweigeteilt; der zweite Teil findet in der Regel im 2. Fachsemester statt.
    • Im ersten Teil dieser Informationsveranstaltung im 1. Fachsemester werden Sie über Möglichkeiten informiert, wie Sie Ihr Profil ausgestalten können. Das betrifft vor allem das Profilmodul.
    • Damit verbunden sind zwei Aufträge für das 1. Fachsemester:
      • Sie kontaktieren Lehrende (Sprechstundenbesuche), die als mögliche:r Betreuer:in für das Profilmodul infrage kommen. Zu beachten ist, dass die:der Betreuer:in formal für den M.A. Germanistik prüfungsberechtigt sein muss.
      • Sie prüfen, welche Veranstaltungen – ggf. auch nicht-germanistische – Sie grundsätzlich zu Ihrem Profilmodul zusammenstellen wollen. Dazu können u. a. auch zählen: auf die Hochschule bezogene Kommunikationskurse, Propädeutika zur Sicherstellung methodisch äquivalenter Kompetenzen, Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben, Schreibprojekt für internationale Studierende usw.
    • Zu diesen beiden Aufträgen lassen Sie sich im 1. Fachsemester immer wieder individuell von den am Institut zuständigen Personen beraten (Mentor:in für internationale Studierende, Kustos usw.).
  • Im 1. Fachsemester belegen Sie den Workshop für internationale Studierende.
  • Im 1. Fachsemester beginnen Sie außerdem damit, Veranstaltungen zu belegen, die Ihnen ggf. als Auflage erteilt wurden.

Profilvorbereitung: 2. Fachsemester

  • Im 2. Fachsemester besuchen Sie den zweiten Teil der obligatorischen Informationsveranstaltung für das individuelle Profil für Incomings.
    • In diesem zweiten Teil reflektieren Sie Ihre bisherigen Erfahrungen und skizzieren Ihre Planungen für das Profilmodul. Dabei sind Veranstaltungen in einem Umfang von 12 CP zu berücksichtigen.
    • Die Planung Ihres Profilmoduls (Studienplan) wird im zweiten Teil der obligatorischen Informationsveranstaltung diskutiert und vorläufig schriftlich fixiert.
    • Sie legen sich außerdem fest, welche Person Ihr:e Betreuer:in sein wird. Mit Ihrer:Ihrem Betreuer:in sprechen Sie Ihren Studienplan durch. Mit der Genehmigung Ihres Studienplans durch die:den Betreuer:in erklärt diese Person sich bereit, Ihr Portfolio zum folgenden Profilmodul zu betreuen und das Kolloquium abzunehmen. Mit dieser Genehmigung schließen Sie das Modul zur Profilvorbereitung ab.
  • Im 2. Fachsemester belegen Sie die restlichen Veranstaltungen, die Ihnen ggf. als Auflage erteilt wurden.

II. Individuelles Profilmodul für Incomings

  • Im 3. Fachsemester belegen Sie Veranstaltungen gemäß Ihrem Studienplan und im Umfang von insgesamt 12 CP.
  • Parallel verfassen Sie im Profilsemester in Rückkopplung mit der:dem Betreuer:in Ihr Portfolio, das nach Art und Umfang dem Workload entspricht (6 CP = 180 Stunden Workload).
  • In der Regel in der vorlesungsfreien Zeit zwischen 3. und 4. Fachsemester, spätestens aber im 4. Fachsemester nimmt die:der Betreuer:in das Kolloquium ab, mit dem Sie das Profilmodul abschließen. Das Kolloquium basiert auf Ihrem Portfolio, wird benotet und mit 2 CP kreditiert.

Siehe auch Incoming – Internatinala

Ergänzungsbereich

Das Profilmodul im Profilierungsbereich stellt den Ergänzungsbereich dar (im Sinne des § 8 der Gemeinsamen Prüfungsordnung). Darüber hinaus sind keine weiteren Veranstaltungen erforderlich

Abschlussmodul

Sie müssen Ihre M.A.-Arbeit im Teilfach der Spezialisierung schreiben.

Teilfach

Ja. Sie entscheiden sich für die Spezialisierung auf die Germanistische Linguistik, auf die Germanistische Mediävistik oder auf die Neuere deutsche Literaturwissenschaft.

Zur Wahl der Aufbaumodule aus dem Teilfach der Spezialisierung vgl. auch hier.

Ja.

2-Fächer-M.A.

  • Aufbaumodul 1 und Aufbaumodul 2 sowie das Forschungsmodul und das Abschlussmodul P1 müssen Sie im Teilfach der Spezialisierung absolvieren.
  • Falls Sie die Masterarbeit in der Germanistik schreiben, wählen Sie ebenfalls ein Thema aus dem Teilfach der Spezialisierung.
  • Aufbaumodul 3 absolvieren Sie entweder ebenfalls im Teilfach der Spezialisierung oder aber in einem anderen Teilfach.
  • Die freien Veranstaltungen dürfen Sie beliebig aus den drei Teilfächern kombinieren.

1-Fach-M.A. nach GPO 2016, FSB 2016/18 (!)

  • Aufbaumodul 1, Aufbaumodul 2 und Aufbaumodul 3 sowie das Forschungsmodul und das Abschlussmodul P1 müssen Sie im Teilfach der Spezialisierung absolvieren.
  • Aufbaumodul 4 und das Abschlussmodul P2 müssen Sie in einem zweiten Teilfach absolvieren (und zwar beide in demselben).
  • Für die Masterarbeit wählen Sie ebenfalls ein Thema aus dem Teilfach der Spezialisierung.
  • Aufbaumodul 5 absolvieren Sie entweder ebenfalls im Teilfach der Spezialisierung oder aber in einem anderen Teilfach.
  • Die freien Veranstaltungen dürfen Sie beliebig aus den drei Teilfächern kombinieren.
  • Der Ergänzungsbereich stammt nicht aus der Germanistik; Studien im Ergänzungsbereich müssen Sie vorher absprechen, vgl. FSB 2016/18 zur GPO 2016.