Alle nicht beantworteten Fragen für die Studiumsorganisation

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Vorab: Wichtiger Hinweis zur Kreditierung!
Bitte beachten Sie, dass für die Germanistik die Kreditierungen laut germanistischer Studienordnung angerechnet werden, also zum Beispiel für eine zweistündige Vorlesung 2 CP (und nicht 2,5 CP, wie in der AVL üblich).


Sie dürfen sich ausdrücklich nicht darauf verlassen, dass Ihnen die AVL-CP eins zu eins in der Germanistik angerechnet werden!

Nutzung für die Freien Veranstaltungen

Grundsätzlich können Sie Veranstaltungen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (AVL) für die Freien Veranstaltungen der Germanistik nutzen, sofern die jeweilige AVL-Veranstaltung zu einem substantiellen Teil deutschsprachige Literatur behandelt.

Es gelten die üblichen Regelungen für Freie Veranstaltungen.

Nutzung für NDL-Module

Falls Sie eine dem o. g. Anspruch genügende AVL-Veranstaltung für ein B.A.- oder M.A.-Modul der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft verwenden wollen, klären Sie bitte vorher mit der/dem Modulbeauftragten, ob das akzeptiert wird – nachträgliche Anerkennungen sind grundsätzlich nicht möglich!

Die entsprechenden NDL-Module müssen Sie danach auf jeden Fall manuell erfassen.

Modulprüfungen können Sie in solchen Veranstaltungen für die Germanistik keinesfalls ablegen!

Grundsätzlich nein.

Die Prüfungsordnung sagt hierzu: „1 Kreditpunkt entspricht etwa 30 Stunden Arbeitsaufwand. Dieser Arbeitsaufwand umfasst insbesondere die Anwesenheit in den Lehrveranstaltungen, deren Vor- und Nachbereitung […]“ (§ 1, Abs. 4; analog in den Fachspezifischen Bestimmungen, § 5).

Sie erhalten also keine (weiteren) CP, wenn es sich tatsächlich um die gleiche Veranstaltung handelt (was etwa bei externen Lehraufträgen durchaus vorkommen kann), da Sie bereits einmal entsprechende CP für Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung erhalten haben.

Sobald bei gleichem Veranstaltungstitel allerdings der Veranstaltungstyp und die:der Dozent:in (Proseminar, Hauptseminar) unterschiedlich sind, gehen wir grundsätzlich davon aus, dass es sich um zwei unterschiedliche Veranstaltung handelt (etwa „Modalität im Deutschen“ als Proseminar bei Dozent A und „Modalität im Deutschen“ als Hauptseminar bei Dozentin B).

Bitte beachten Sie: Insbesondere die Grundkurse und das semesterbegleitende Tutorium werden nur einmal kreditiert, auch wenn Sie sie bzw. es mehrfach bei unterschiedlichen Dozent:innen bzw. Tutor:innen belegt haben.

Der Vorstand des Germanistischen Instituts hat beschlossen, dass die Mitarbeiter:innen des Germanistischen Instituts ihre E-Mail-Kommunikation mit Studierenden ausschließlich über deren RUB-E-Mail-Adresse führen werden.

Die Gründe dafür:

  1. Jede RUB-E-Mail-Adresse ist mit einer Person verknüpft, deren Identität bei der Einschreibung geprüft wurde. Nur mit der RUB-E-Mail-Adresse können wir sichergehen, dass wir auch die Person erreichen, die wir erreichen wollen.
  2. Mit der wichtigen Serien-E-Mail-Funktion in eCampus erreichen wir Sie ausschließlich über Ihre RUB-E-Mail-Adresse.
  3. E-Mails von anderen Providern landen regelmäßig im Spamfilter.

Bitte aktivieren Sie daher unbedingt Ihr RUB-E-Mail-Konto und nutzen Sie es immer für Ihre Kommunikation mit uns!

Bitte beachten Sie:

  • Studienbezogene Informationen geben wir nur an eindeutige E-Mail-Adressen weiter.
  • Wir setzen voraus, dass Sie Ihre RUB-E-Mails auch regelmäßig abrufen – Versäumnisse, die dadurch entstehen, dass Sie das nicht tun, gehen zu Ihren Lasten!
  • Antworten auf E-Mails mit anderen Adressen von (Noch-)Nicht-Immatrikulierten erreichen uns aus oben genanntem Grund (3) oft nicht – bitte haken Sie ggf. noch einmal nach, wenn Sie nichts von uns hören!

Die Auseinandersetzung mit Deutsch als Zweitsprache ist Bestandteil des Lehramtsstudiums (Modul „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte – Umgang mit sprachlicher Heterogenität in allen Fächern (DSSZ)“ im B.A.-Optionalbereich als Voraussetzung für das M.Ed.-Studium). Die Teilnahme an den entsprechenden Veranstaltungen im Optionalbereich ist nur dann möglich, wenn Sie entsprechend immatrikuliert sind.

Lehrende können außerdem am weiterbildenden Studienangebot „DaF/DaZ für Schule und Erwachsenenbildung“ teilnehmen.


Die zehn goldigen Regeln…

…wie Sie Ihr Germanistik-Studium besonders stressig und immer auf den letzten Drücker organisieren und den Weg des größten Widerstands gehen können.

Von einigen Ihrer Kommiliton:innen in der Praxis intensiv erprobt!
Achtung: kann Spuren von Sarkasmus enthalten.

Ihre Kommiliton:innen wissen, wie’s geht – die studieren ja bereits seit vier Semestern und haben immerhin schon die Grundkurse abgeschlossen! Solche Erfahrungen aus erster Hand sind wesentlich zuverlässiger (weil aus dem Leben gegriffen!) als trockene Studienordnungen, Erläuterungen auf offiziellen Homepages oder verbindliche Auskünfte der zuständigen Personen.

Falls Sie doch einmal versehentlich verfügbare Informationen lesen: Lesen Sie kursorisch, oberflächlich und auf keinen Fall bis zum Ende. Sie können schließlich im Extremfall immer noch Ihre Kommiliton:innen fragen, was in Broschüre XYZ steht. Das fördert außerdem die Meinungsvielfalt – eine Frage, drei Antworten, neun Lesarten!

Schließlich sind Sie Geisteswissenschaftler:in, Introspektion gehört zu Ihrem Handwerkszeug. Bei scheinbar unlogischen Informationen – aus erster Hand, siehe 1. – ist es ein Zeichen von Schwäche, bei kompetenten Personen nachzufragen (außerdem sind Ihre Kommiliton:innen ja kompetent). Als GeiWi können Sie Plausibilität schließlich allein durch die Kraft Ihrer Gedanken erzeugen.

Für Kleingeister, die Ihnen sagen, Ihr VHS-Kurs über die südindische Küche im ausgehenden 8. Jahrhundert könne nicht als freie Veranstaltung anerkannt werden, schon gar nicht mit (Ihrer Meinung nach immer noch zu tief gegriffenen) 6 CP, haben Sie nur Verachtung übrig. Und technokratische Dinge wie Studienordnungen, Studienverlaufspläne und Leitfäden behindern Sie doch sowieso nur in Ihrer Entfaltung.

Wer denkt denn im dritten Semester bereits über Prüfungen nach? Das machen Sie frühestens zwei Tage vor Ende der Anmeldefristen im letztmöglichen Semester; schließlich haben Sie Ihre Seminarplätze ja auch eher zufällig gewählt – warum sollte das mit Prüfer:innen, Terminen und so weiter anders sein? Wenn Ihnen jemand sagt, Sie sollten nicht nur Ihr Semester planen (Genaues weiß man ja eh‘ erst nach dem laufenden Semester …), sondern sogar Ihren aktuellen Studienabschnitt und schließlich auch Ihren gesamten Studienverlauf, dann lächeln Sie munter in sich hinein. Denn das Genie beherrscht das Chaos und formt seine Umwelt allein durch seinen Willen.

Selbstverständlich müssen Studienberater:innen am Sonntagabend noch auf Ihre E-Mails antworten, wenn Sie am Montag die letzte Chance haben, sich zu einer Prüfung anmelden. Sie können auch definitiv voraussetzen, dass jederzeit jemand zur Verfügung steht, der Ihnen die Unterschrift für Passierschein A38 geben kann – Sprechzeiten sind was für Spießer:innen; wenn Sie etwas wollen, müssen die Ansprechpersonen spuren. Wie hieß noch einmal das Zauberwort mit zwei t? Richtig: flott!
Ach nicht bitte?!

Wenn Sie wider besseren Wissens doch einmal eine Sprechstunde besuchen: Gehen Sie maximal unvorbereitet in die Sprechstunde (s. auch 1.)! Testen Sie Ihr Gegenüber erst einmal mit trivialen Fragen im Hinblick darauf, ob es überhaupt kompetent ist, nennen Sie Ihr echtes Anliegen nur nach der dritten expliziten Aufforderung. Ihr:e Ansprechpartner:in denkt, sie:er wäre kompetent, aber sie wissen es besser: Kompetent sind die Leute aus der Praxis (sprich: Ihre Kommiliton:innen), nicht irgendwelche Sesselpubser:innen, die denken, sie wüssten, was geht.

Letztlich wollen ‚die da oben‘ (= Studienberater:innen, Ansprechpersonen usw.) immer nur ‚die kleinen Leute‘ (also in erster Linie Sie) fertigmachen und klein halten. Sobald ‚die da oben‘ mal richtig Gegenwind spüren, werden die schon so entscheiden, wie Sie es wollen. Und ein bisschen Aufstand hat ja schließlich noch nie geschadet, oder? Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Nur wer auffällt, hat überhaupt eine Chance, es im Leben zu etwas zu bringen. Positiv auffallen tun nur Streber:innen, Duckmäuser:innen und Mitläufer:innen – Sie aber sind eine echte Persönlichkeit, Sie haben Charakter, Sie dürfen negativ auffallen. Und das geht am besten durch Unverschämtheit, Impertinenz und Dreistigkeit. Anreden in E-Mails? Grußformeln? Bitten, auch noch höflich vorgetragen? Alles für Spießer:innen – Sie kommen gleich zur Sache. Warum auch lange um den heißen Brei herumreden? Sie wollen ja schließlich aus der Flut der Studierenden hervorstechen.

Fragen Sie ein und dieselbe Person siebenmal das Gleiche, wobei Sie Ihren Tonfall von unverschämt (1. Anfrage) über drohend (3. Anfrage) und beleidigend (5. Anfrage) zu unverschämt, drohend und beleidigend (7. Anfrage) steigern. Spätestens bei der letzten Anfrage sollten Sie doch endlich das hören, was Sie hören wollen, oder (vgl. auch 8.)?


B.A. und M.A.: Auslaufen aller Prüfungsordnungen

…vor GPO 2016 zum 31.03.2021 – Folgen des Prüfungsordnungswechsels für das Studienfach Germanistik

Zum 31.03.2021 sind alle Gemeinsamen Prüfungsordnungen (GPO) für den B.A. und M.A. vor den GPO 2016 ausgelaufen.

Studierende, die ihr Studium nach einer dieser alten GPO nicht bis zum 31.03.2021 abgeschlossen haben1)müssen ihr Studium nach den neuen GPO mit den jeweils aktuellen Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) abschließen. Aktuell sind das:

für den 2-Fächer B.A.: GPO 2016 mit FSB 2018 (in eCampus: PO-Version 2018)

für den 2-Fächer M.A.: GPO 2016 mit FSB 2016 (in eCampus: PO-Version 2016)

…für den 1-Fach M.A.: GPO 2016 mit FSB 2016 (in eCampus: PO-Version 2016)

Die entsprechenden GPO und FSB finden Sie hier.

Da die Studiengänge an sich nicht beendet, sondern auf veränderter Rechtsgrundlage fortgeführt werden, sind Härtefallanträge nicht möglich. Sie werden daher nach unserem Kenntnisstand – falls Sie sich für das Sommersemester 2021 ordentlich zurückgemeldet haben – automatisch in die neuen GPO bzw. PO-Versionen umgeschrieben. Bei Fragen hierzu, vor allem in solchen Fällen, wenn die Umschreibung nicht automatisch erfolgt sein sollte, wenden Sie sich bitte ausschließlich an das Studierendensekretariat der RUB. Das Germanistische Institut kann keine Umschreibungen vornehmen!

Die genannten Veränderungen beziehen sich ausschließlich auf das Studienfach Germanistik.
Falls Sie in einem 2-Fächer-Studiengang B.A. oder M.A. studieren, kontaktieren Sie bitte auch Ihr anderes Fach, um ggf. bestehende Auswirkungen zu erfragen. Den Optionalbereich kontaktieren Sie bitte ggf. ebenfalls.

Im Studienfach Germanistik hat die Umschreibung folgende Auswirkungen:

Vorab: Bitte erfassen Sie alle Module, die Sie nach alter GPO erbracht und abgeschlossen haben, in eCampus.

Nach Ihrer Umschreibung müssen die Zuordnungen von ggf. bereits dem Studienfach Germanistik mit alter PO-Version zugeordneten Modulen gelöst und diese Module der neuen PO-Version zugeordnet werden. Ein Auflösen der Module selbst ist ausdrücklich nicht erforderlich, lediglich die Neu-Zuordnung!

Bitte wenden Sie sich hierzu, falls erforderlich, unter Angabe Ihrer Matrikelnummer per E-Mail an den Fachbeauftragte, Herrn Dr. Groscurth.

  1. Veränderung der Modulstrukturen im Grundkurs- und Vertiefungsbereich → keine zusätzlichen oder anderen Veranstaltungen erforderlich, lediglich Verschiebung aufgrund veränderter Modulzusammensetzungen; kein Handlungsbedarf abgesehen von der ggf. erforderlichen Neu-Zuordnung (vgl. oben)
  2. Abschlussmodul tritt anstelle der mündlichen B.A.-Prüfung → falls die mündliche B.A.-Prüfung bereits absolviert wurde, kann diese als Abschlussmodul anerkannt werden
  3. Veränderung der Fachnotenberechnung → Noten der Vertiefungsmodule gehen in die Fachnote Germanistik ein
  4. ggf. Neu-Zuordnung bereits zugeordneter Module in eCampus
  1. Abschlussmodul im Teilfach der Spezialisierung tritt anstelle der mündlichen M.A.-Prüfung im Teilfach der Spezialisierung → falls die mündliche M.A.-Prüfung im Teilfach der Spezialisierung bereits absolviert wurde, kann diese als Abschlussmodul im Teilfach der Spezialisierung anerkannt werden
  2. Veränderung der Fachnotenberechnung → Noten beider benoteter Aufbaumodule (AM 1 und AM 2) gehen (neben der Note des Abschlussmoduls) in die Fachnote Germanistik ein
  3. ggf. Neu-Zuordnung bereits zugeordneter Module in eCampus
  1. Abschlussmodul im Teilfach der Spezialisierung tritt anstelle der mündlichen M.A.-Prüfung im Teilfach der Spezialisierung → falls die mündliche M.A.-Prüfung im Teilfach der Spezialisierung bereits absolviert wurde, kann diese als Abschlussmodul im Teilfach der Spezialisierung anerkannt werden
  2. Abschlussmodul im 2. Teilfach tritt anstelle der mündlichen M.A.-Prüfung im 2. Teilfach → falls die mündliche M.A.-Prüfung im 2. Teilfach bereits absolviert wurde, kann diese als Abschlussmodul im 2. Teilfach anerkannt werden
  3. Veränderung der Fachnotenberechnung → Noten aller vier benoteten Aufbaumodule (AM 1, AM 2, AM 3 und AM 4) gehen (neben den Noten der Abschlussmodule) in die Fachnote Germanistik ein
  4. ggf. Neu-Zuordnung bereits zugeordneter Module in eCampus